Kochen unter freiem Himmel - die Outdoor-Küche zieht in deutsche Gärten ein

geschrieben am 28.06.2018 von Dorothea Schneider

Der Sommer ist da und das Leben spielt sich wieder mehr im Freien ab. An lauen Sommerabenden versammelt man sich gern zum Essen unter freiem Himmel. Doch einfach nur grillen war gestern. Immer mehr (frisch-luft-)hungrige Terrassen- und Gartenbesitzer richten sich eine Außenküche ein, wo man im Kreis von Familie und Freunden stilvolle Menüs zubereiten kann.

Lifestyle-Trend oder Lebensgefühl? Wetterfeste Kochoasen halten zunehmend Einzug in deutsche Gärten, denn unter freiem Himmel schmeckt eben alles doppelt so gut. Mittlerweile gibt eine Vielzahl an Varianten von Outdoor- oder Gartenküchen: Die Auswahl reicht von einfachen Grillstationen über kleine Kochinseln bis hin zu ausladenden, luxuriösen Küchenzeilen mit Bar und Zapfanlage.

Modular erweiterbar


Die meisten Küchensysteme für Garten oder Terrasse bestehen aus einzelnen Modulen, sind also je nach Bedarf erweiterbar. Herzstück der Outdoor-Küche ist ein Gasgrill, mit dem man rauchfrei das perfekte Steak zubereiten kann. Die meisten Außenküchen haben auch eine Kochstelle (Gaskochfeld mit elektrischem Zünder), was die Auswahl der Speisen natürlich erweitert. Ob sommerliches Risotto oder Wok-Gemüse: Auch Vegetarier und Gourmets kommen hier auf ihre Kosten.

Unverzichtbar ist eine Arbeitsplatte, Stauraum für Kochutensilien und eventuell auch für Geschirr. Sehr praktisch ist ein Spülbecken mit Wasserhahn, an den der Gartenschlauch mit einem Stecksystem angeschlossen werden kann (kein Trinkwasser!). Elemente einer luxuriöseren Ausstattung sind zum Beispiel eine Backröhre (Räucher- oder Pizzaofen) und ein Kühlschrank für Getränke.

Wieviel Ausstattung man für das Kochvergnügen im Freien braucht, hängt vor allem von der Entfernung der Außenküche zum Haus ab. Als geschützter und hausnaher Standort mit kurzen Wegen bietet sich die Terrasse an. Hier hat man einen stabilen, idealerweise rutschfesten, Untergrund und einen relativ unkomplizierten Zugang zu den Versorgungsleitungen für Gas, Strom und Wasser.

Mobile Außenküche auf Rädern


Wer über genügend Stauraum zu ihrem Überwintern im Gartenhaus verfügt, kann auch eine mobile Außenküche auf Rädern erwerben bzw. selbst bauen. Diese hat den Vorteil, dass sie  flexibel im Garten oder auf der Terrasse aufstellbar ist.
Für den Eigenbau der fest installierten Outdoor-Küche haben sich gemauerte Unterbauten bewährt. In diese kann man dann Geräte wie Ofen oder Grill einsetzen.

Wichtig ist, dass die Außenküche der Witterung standhält, darum kommen nur hochwertige und robuste Materialien wie Edelstahl, Teakholz oder Granit zum Einsatz.

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